Metamaterialien. Dieses Wort wirkt schon heute wie ein fruchtbares Feld auf die Vorstellungskraft der Ingenieure und Architekten. Sie sind das Fundament für „unsichtbare“ Gebäude, die den städtischen Raum nicht erdrücken und die Stadt atmen lassen. Häufig erfüllen sie auch die Funktion von „grünen Lungen", denn die Gebäude der Zukunft sind schon heute sehr umweltfreundlich. Metamaterialien haben einen negativen Lichtbrechungsindex. Ums kurz zu fassen: Sie machen Wunder mit Protonen (und nicht nur damit) und ermöglichen das optische „Verschwinden“ eines ganzen Bürogebäudes, dessen Wände einfach die Umgebung widerspiegeln. Als Beispiel kann hier der Sitz der Bank BNL-BNP Paribas in Rom gelten.

Doch Hand in Hand mit der kreativen Architektur geht ein modernes System zur Gebäudeüberwachung einher. Es gibt keinen Wächter mehr, der mit Hilfe eines kleinen Bildschirms seine Kontrollrunde durch die Gänge erledigt, sondern ein intelligentes System aus Kameras, die eine Sicherheitszone bilden. Ferngesteuert! Nicht nur in großen Firmengebäuden, sondern auch in Geschäften, Kosmetiksalons oder kleinen und mittleren Unternehmen, und sogar auf dem Gelände privater Immobilien wird das System eingesetzt.

Woher kommt das große Interesse an solchen Systemen? Wie uns die Experten aus der Sicherheitsbranche überzeugen wollen, wird der physische Schutz, den die Sicherheitsdienstleister anbieten, von Jahr zu Jahr teurer, deshalb ersetzt man ihn durch Technologie.

WIE FUNKTIONIERT DIE FERNGESTEUERTE CCTV-ÜBERWACHUNG?

Das Bild aus den Kameras wird in Echtzeit auf einer Festplatte in der Cloud gespeichert. Dort kann man auch in Echtzeit das Bild mittels einer einfachen Spartphone-App verfolgen. Eine alternative Technologie zur Übertragung von Informationen aus einer Kamera ist HD-CVI. Was bedeutet das in der Praxis? Das System erkennt den Bereich, den wir schützen wollen. Man kann sagen, dass dieser durch eine unsichtbare Linie abgegrenzt wird. Wenn jemand die Linie überquert, die Zone betritt, verlässt oder lediglich einen Gegenstand hinträgt bzw. daraus entfernt, erfasst das System diesen Vorgang automatisch und markiert ihn in der Vorschau. Darüber hinaus erkennt die Kamera auch Gesichter, und das Programm erlaubt, die Aufnahmen nur nach dem Bild einer bestimmten Person zu durchsuchen.

CCTV-System

HD-CVI- ODER IP-KAMERAS?

Nun gut, was ist der Unterschied zwischen diesen beiden Möglichkeiten der Datenübertragung? Beginnen wir mit IP. Sie können das Kamerabild auf jedem Gerät einsehen, auch außerhalb des überwachten Bereichs. Geben Sie einfach die entsprechende Adresse in Ihren Browser ein. Bis vor kurzem bot nur die Digitaltechnik 4K-Qualität, die so hochauflösende Bilder liefert, dass sie sich für die Aufnahme weit entfernter Stellen eignet. Jetzt hat HD-CVI die Konkurrenz eingeholt, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass es die digitale Technologie ist, die wesentlich offener für nützliche Innovationen und Verbesserungen ist.

Bei der Konfiguration von IP-Kameras sollte lediglich sichergestellt werden, dass die Internetverbindung breitbandig ist – dann werden andere an das Netzwerk angeschlossene Geräte die Verbindungen nicht belasten und die Übertragung nicht verlangsamen. Zumal das Signal dekodiert wird.

Jetzt aber ein paar Worte zum analogen Standard HD-CVI, dessen Flüssigkeit in der Übertragung einen Vorteil gegenüber IP darstellt. Aufnahmen, die über ein Koaxialkabel übertragen werden, erreichen den Digitalrecorder (bis zu 500 Meter von der Kamera entfernt) mit einer Geschwindigkeit von ca. 25 fps und erfordern nicht die bereits erwähnte Dekodierung. Die Übertragung ist auch nicht von den übrigen Nutzern des Netzes abhängig, wie bei der Übertragung über WLAN.

Was die Installation an sich angeht, so basiert das gesamte System auf dem bereits erwähnten Koaxialkabel, sodass es einfach an die bereits vorhandenen Netzwerkverbindungen angepasst werden kann. Daher wird der Standard HD-CVI häufig in älteren Gebäuden installiert.

Unabhängig von der Übertragungsart sorgt die Fernüberwachung für die Sicherheit unseres Gebäudes. Wie ein Hund, der in 3 Sekunden an der Pforte ist, nur dass das System selbst die Pforte bildet.